Vorsorge ist Fürsorge

Der Tod gehört zum Leben dazu – eine gute Absicherung für alle Fälle ist wichtig!

Der Tod gehört zum Leben dazu. Das ist auf der einen Seite eine banale Weisheit, die jede/r schon mal irgendwo gehört und meist sogar auch gesagt hat. Trotzdem lassen wir kaum je die unaufdringliche Wichtigkeit dieses Satzes in unser Bewusstsein. Denn ja: Wir werden alle einmal sterben. Früher oder später wird es uns nicht mehr geben. Doch wir stellen uns das nur sehr ungern auch wirklich vor. Unseren Tod. Wie wir sterben. In welchem Umfeld. Und woran. Denn wir wissen nicht, wie es sein wird und ob danach noch etwas kommt. Und Unwissenheit macht Angst oder zumindest spürbares Unbehagen.


Doch was passiert, wenn wir unsere eigene Sterblichkeit bis zu allerletzt verdrängen? Wir werden damit mitnichten unsterblich. Wir überlassen die Auseinandersetzung mit diesem Thema einfach nur denen, die nach uns noch leben werden. Unseren Partnern, Kindern, Enkeln, Freunden. Oder sogar unseren Eltern oder Geschwistern. Und diese Personen stehen neben all der Trauer dann auch noch vor der Herausforderung, einen würdevollen Abschied für uns zu gestalten. Unsere Angelegenheiten zu regeln. Und vielleicht sogar die Kosten für die Beerdigung aufzubringen.


Wo fange ich an?

Viele Menschen wollen ihren Lieben diese Lasten zwar nicht aufbürden, schrecken aber auch vor der Auseinandersetzung mit dem Thema Vorsorge zurück. Denn wenn wir einmal erkannt haben, dass Vorsorge sinnvoll ist und für unsere Angehörigen nichts anderes als eine besondere Form der Fürsorge darstellt, stoßen wir eine Tür in einen unglaublich großen Raum auf. Plötzlich stürmen alle Artikel, Erfahrungsberichte und Ratgeber zu Vorsorge und Co. auf uns ein und wir fühlen uns wie ein Grashalm unter tiefgrauen Gewitterwolken: Hilflos dem nahenden Sturm ausgeliefert.

Da hilft es, ein paar Mal tief durchzuatmen und das Ganze strukturiert anzugehen. Denn so schlimm ist es tatsächlich gar nicht. Das Feld der Versicherungen ist zwar riesig. Doch viele Versicherungen kommen nur bei bestimmten Voraussetzungen infrage (zum Beispiel, wenn man ein Auto hat oder viel verreist) und wieder andere sind absolute Nischenprodukte. Einige hingegen sollten eher nicht fehlen. Was nun zu welcher Gruppe gehört, ist von Person zu Person unterschiedlich. Dennoch gibt es Versicherungen, die allgemein sehr weit verbreitet sind, wie die folgende Tabelle zeigt.


Die häufigsten Versicherungen der Deutschen laut dieversicherer.de

1. Kfz-Haftpflicht

2. Haftpflichtversicherung

3. Klassische Kapitallebensversicherung

4. Kfz-Vollkasko

5. Schutzbrief bei Unfall oder Panne

6. Auslandsreisekrankenversicherung

7. Klassische Rentenversicherung

8. Hausratversicherung

9. Private Unfallversicherung

10. Rechtsschutzversicherung


Wer kein Auto hat und nur über ein geringes Budget verfügt, aber trotzdem die wichtigsten Gefahren abgesichert wissen möchte, sollte neben der obligatorischen Krankenversicherung eine Haftpflichtversicherung, eine private Unfallversicherung und eine zusätzliche Altersvorsorge abschließen – und genauso sehen das offenbar die allermeisten Deutschen, wie die Tabelle zeigt. Für ein solches Basispaket kann man sich grob auf 50 € im Monat einstellen (ohne die Krankenkasse, die ja automatisch vom Lohn abgezogen wird).


Mit zunehmendem Alter nehmen aber auch die Sterbegeldversicherung und eine private Pflegezusatzversicherung an Bedeutung zu. Und genau hier gibt es noch Nachholbedarf. Die Sterbegeldversicherung gehört nicht einmal zu den zehn häufigsten Versicherungen in Deutschland – und das, obwohl jede/r dieses Geld definitiv einmal brauchen wird. Die Gründe hierfür liegen neben der Verdrängung dieses Themas auch in der Vergangenheit. Bis 2003 zahlten die Krankenkassen einen Einmalbetrag beim Tod des/r Versicherten, weshalb viele Deutsche noch immer glauben, die Beerdigung sei gesichert. Diese Extrazahlung für den würdevollen Abschied wurde für die allermeisten Bürger/innen jedoch ersatzlos gestrichen.


Wo soll ich denn die Zeit für meine Vorsorge finden?

Neben einer inhaltlichen Überforderung befürchten viele Menschen auch, schlichtweg nicht die Zeit für eine personalisierte Vorsorgestrategie zu haben. Schließlich hat gefühlt auch jede/r irgendein Abo, das schon längst gekündigt worden wäre, hätte man nur die Ruhe dafür. Doch auch hier gilt: Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird. Oftmals ist der Beratungsaufwand so übersichtlich, dass die Versicherung im Zweifel auch online abgeschlossen werden kann. Also ganz ohne persönlichen Beratungstermin. Bei einigen Gesellschaften gibt es den Berater trotzdem „oben drauf“. So können Sie sich zum Beispiel bei der Ergo eine/n Berater/in in ihrer Nähe anzeigen lassen und auf der beratereigenen Homepage dann die entsprechende Versicherung abschließen. So ist Ihrem Vertrag ein Mensch aus Fleisch und Blut zugeordnet, der einspringen kann, wenn Sie gerade nicht in der Verfassung sind, einen Leistungsantrag zu stellen. Damit wird das Beste aus online und offline miteinander verbunden: die deutliche Zeitersparnis beim Abschluss und die persönliche Betreuung bei allen aufkommenden Fragen.

Natürlich muss keine Versicherung online abgeschlossen werden. Laut einer Umfrage der Seite pfefferminzia.de bevorzugen 80 Prozent der Deutschen nach wie vor die persönliche Beratung.* Wer sich also lieber Zeit nehmen und umfassend beraten lassen möchte, ist dazu herzlich eingeladen!


Wir kümmern uns um Ihre Vorsorge

In unserem Job als Versicherungs- und Vorsorgeberater beschäftigen wir uns täglich mit dem Leben in all seinen Facetten: Wie kann ich für meine Zukunft vorsorgen? Wie kann ich mir den Traum vom Eigenheim verwirklichen? Was passiert, wenn ich einen Unfall hatte? Und wer bezahlt eigentlich die Rechnung, wenn ich mal nicht mehr bin? Wir stellen bei diesen Gesprächen immer wieder fest, dass es ein gutes Gefühl verleiht, sich gekümmert zu haben. Zu wissen, dass man im Falle einer Erwerbsunfähigkeit abgesichert ist. Dass die Kinder genug Geld für Ihren Führerschein haben werden. Und nicht zuletzt auch, dass im Falle des eigenen Todes die drängendsten Fragen längst geklärt sind.

Emmora ermutigt Menschen dazu, das Thema Tod wieder ins Leben zurückzuholen. Eben nicht zu verdrängen, sondern es aktiv anzupacken, sich zu kümmern. Diese Philosophie passt sehr gut zu unserer eigenen. Denn wer weiß, wie die ersten Tage nach seinem Tod verlaufen werden, spürt eine geringere Beklemmung. Ja, manche freuen sich sogar ein bisschen auf die tolle Beerdigung, die sie haben werden. Mit allen Lieblingssongs, nur den besten Anekdoten und der eigenen Leibspeise für alle.

Dabei helfen wir euch gerne.

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