Die Trauergemeinde digital zusammenbringen?

So kann es gelingen.

Emmoras Kundenversprechen: “Wir nehmen Ihnen organisatorische Aufgaben ab, damit Sie Zeit für das Wesentlich haben.” 

Dazu stehen wir - natürlich auch in Zeiten von Corona (COVID-19)!


Die Corona-Pandemie schränkt die Möglichkeiten für die Abschiednahme und die Durchführungen von Beisetzungen maßgeblich ein. Den Abschied aufschieben? Für einige mag das eine Lösung sein. Viele wünschen sich jedoch eine zeitnahe Trauerfeier, um den Verstorbenen zu ehren, zu verabschieden und einen wichtigen Schritt der Trauerarbeit zu beginnen.

Die Teilnehmerzahl für digitale Trauerfeiern ist unbegrenzt. Warum also nicht online zusammenkommen? Freunde und Familie können sich mithilfe einer Videokonferenz virtuell treffen. Der Bestatter übernimmt die Moderation, Trauerredner und Musiker steuern wichtige zeremonielle Teile bei. Natürlich wäre es persönlich schöner, aber auch auf diese digitale Weise können wir einander überraschend nah sein. Wichtig ist es die Trauergemeinde in die Gestaltung der Zeremonie miteinzubeziehen - zum Beispiel durch das Entzünden einer Kerze vor dem Computer oder einem gemeinsam gesungenen Lied.

Emmora hilft bei der digitalen Organisation

Unsere Tool-Empfehlung: Zoom oder Jitsy

Wir schlagen vor Zoom oder Jitsy für die Videoübertragung zu verwenden. Mit diesen Tools haben wir bereits gute Erfahrungen gemacht. Sie sind kostenfrei und für Organisatoren und die Trauergemeinde leicht zu bedienen. Je nach Bedürfnissen (Anzahl der Teilnehmer, gewünschter Videomitschnitt etc.) können andere Anbieter in Frage kommen. Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie gerne!


Darauf sollten Sie bei der Vorbereitung beachten

Zeit zum Vorbereiten

Nehmen Sie sich Zeit die Videokonferenz vorzubereiten. Genauso wie ein persönliches Zusammentreffen, muss der Ablauf einer digitalen Zeremonie geplant werden. Wann spricht ein Trauerredner? Soll gesungen oder musiziert werden? Möchte ein Angehöriger etwas sagen? Wie kann die Trauergemeinde mit einbezogen werden? 

Vorab einladen und informieren.

Schicken Sie 5 Tage vor dem Termin alle Details an die Trauergemeinde per E-Mail oder WhatsApp. Gerne können Sie unsere 10 Tipps für eine gelungene digitale Trauerfeier beifügen. Erinnern Sie die Trauergemeinde 1 Tag vor der Zeremonie an den Termin mit Uhrzeit und dem entsprechenden Link zum Videoanbieter. 

Wer sind die Gäste?

Klären Sie wer und wieviele Gäste an der Trauerfeier teilnehmen werden. Sind es Familienangehörige oder Freunde? Jung oder alt? Sind Kinder dabei? Mit diesen Informationen kann die Trauerfeier ganz individuell gestaltet werden. 

Einstellungen richtig konfigurieren

Achten Sie darauf, dass alle Störquellen während der Videokonferenz minimiert werden. Am besten schalten sich die Teilnehmer auf “lautlos/mute”, wenn diese nicht Moment sprechen. 

Die Zeremonie zeitlich durchplanen

Die Abschiedszeremonie sollte zeitlich begrenzt sein. Es ist eine emotionale Situation und zugleich ist die Videoübertragung für viele Teilnehmer ggf. eine Neuheit. Wir schlagen vor eine Dauer von 60 Minuten nicht zu überschreiten. 



10 Tipps für eine gelungene digitale Trauerfeier 

Jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Videoübertragung zu einer schönen Erinnerung für die gesamte Trauergemeinde zu machen.

Bereiten Sie sich vor - die wichtigsten technischen Tipps

  • Die Basics: erlauben Sie den Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon. So können Sie aktiv an der Übertragung teilnehmen. 

  • Achten Sie auf eine passende Kameraausrichtung. Ein neutraler Hintergrund oder  eine weiße Wand bieten sich an. 

  • Sorgen Sie für Ruhe. Stellen Sie Musik oder den TV ab, ggf. sollten Sie ihre Familie informieren, dass Sie ungestört sein möchten. 

  • Für eine störfreie Internetverbindung ist die Teilnahme über den PC oder den Laptop empfehlenswert. Falls Sie sich über das Smartphone oder Tablet einwählen, verbinden Sie ihr Gerät wenn möglich mit dem WLAN. 

  • Pünktlichkeit ist Ausdruck von Respekt. Planen Sie 10 Minuten extra ein damit alles für die Zeremonie vorbereitet ist und diese pünktlich beginnen kann. 

Werden Sie Teil der Zeremonie - auf jeden Einzelnen kommt es an

  • Schauen Sie in die Kamera. So können Sie ihre Anteilnahme ausdrücken und eine emotionale Bindung zu anderen Trauergästen aufbauen. 

  • Schenken Sie der Zeremonie ihre ganze Aufmerksamkeit. Schließen Sie alle Fenster auf ihrem Bildschirm und legen Sie das Handy zur Seite.

  • Stimmen Sie sich ein. Gedimmtes Licht, eine entzündete Kerze oder ein aufgestelltes Bild des Verstorbenen kann Ihnen helfen den Abschied “begreifbar” zu machen.   

  • Es ist eine Abschiedszeremonie. Wenn Sie mögen, können Sie sich festlich anziehen.

  • Haben Sie alles was Sie benötigen? Die Trauerfeier kann sehr emotional sein. Womöglich ist es ratsam Taschentücher in Griffnähe zu legen und einen Schluck Wasser bereitzustellen.

Weitere Artikel lesen

Das könnte Dich auch interessieren.

Eine Rezension zu “Alt genug, um glücklich zu sein.”

Dieses Buch von Florian Langenscheidt überzeugt mit Perspektivwechseln und Wissen, und nimmt einem nahezu alle Sorgen vor dem Alter(n).

Trauer im Leben einer Familie

2016 bat Familie S. bestehend aus einer Mutter mit zwei Kindern (L. 9 Jahre und J. 11 Jahre) den Hospizverein um Unterstützung bei der häuslichen Pflege der 92 Jahre alten Großmutter. Der Hospizverein Hagen a.T.W. schickte daraufhin zwei ehrenamtliche Begleiterinnen zur Hilfe in die Familie. Eine davon war Frau Vogelpohl. Heute findet noch ein reger Kontaktaustausch zwischen der Familie und Frau Vogelpohl statt, weshalb auch dieser Bericht gemeinsam verfasst wurde.

Was ein Hospiz mit der Bahn zu tun hat...

Eine anschauliche Geschichte über die Gegebenheiten am Lebensende.