Der Kollege hat eine unheilbare Diagnose bekommen. Die Kollegin hat ihr Baby verloren und ist nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Eine Führungspersönlichkeit ist überraschend verstorben. Auch im Arbeitsumfeld werden wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert. Doch wie sollten Führungskräfte darauf reagieren? Und was ist für das Team jetzt wichtig?

Ein Trauerfall im beruflichen Umfeld verursacht Überforderung, Schmerz und häufig Sprachlosigkeit. Stirbt ein Teammitglied, sollte der Trauer im Büro Raum gegeben werden unter der Berücksichtigung, das jeder unterschiedliche Bedürfnisse hat, mit dem Verlust umzugehen. Es ist wichtig, den Angestellten Möglichkeiten zu geben, darüber zu reden, sofern Sie es wollen. Hier bietet sich zum Beispiel die Vermittlung eines Trauerbegleiters an, der in persönlichen Einzel- oder Gruppengesprächen mit den Mitarbeitern spricht.

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Dies gilt auch, wenn ein Mitarbeiter im privaten Umfeld einen Todesfall erlebt. Ein solcher Ausnahmezustand kann sich physisch und psychisch auswirken. Nicht verarbeitete Trauer führt auf Dauer zu gravierenden Leistungsverlusten am Arbeitsplatz. Laut dem Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin kosten Trauerfälle und andere psychische Belastungen am Arbeitsplatz Unternehmen ca. 13 Milliarden Euro jährlich.

Ein Trauerfall am Arbeitsplatz passiert häufiger als man vielleicht denkt.

Denn laut dem statistischen Bundesamt verstirbt jeder Siebte im erwerbsfähigen Alter. Hinzu kommt, dass im Jahr 2025 ca. 40% der ArbeitnehmerInnen zwischen 50 und 65 Jahre alt sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Trauerfälle im engsten Familienkreis zu bewältigen haben, ist sehr hoch.

Die betriebliche Auseinandersetzung mit dem Lebensende ist daher essentiell für ein modernes und vor allem einfühlsames Unternehmen, dass sich um seine Mitarbeiter sorgt.

Bietet man seinen Mitarbeitern Unterstützung und Schulungen, um gemeinsam einen Trauerfall besser zu bewältigen, steigert dass den Team Spirit und die Kollegialität innerhalb des Teams. Nicht zu unterschätzen ist die Mitarbeiterbindung, die gestärkt wird, in dem man als Unternehmen Hilfe und Unterstützung beim Thema Tod und Bestattungsvorsorge anbietet. So zeigt man als Arbeitgeber, das man auch in schlechten Zeiten für seine Mitarbeiter da ist und die mentale Gesundheit eine wichtige Rolle spielt. 


Emmora hat sich mit dem Thema Trauer am Arbeitsplatz auseinandergesetzt und ein Spezielles Programm für Unternehmen entwickelt. Ziel ist es, in der Zusammenarbeit mit Emmora ein einfühlsamer Partner für seine Mitarbeiter zu sein, der die bestmöglichen Hilfen zur Seite stellt, um die schwere Zeit im Trauerfall zu meistern.

So bietet Emmora für Mitarbeiter verschiedene Hilfestellungen und Informationen zum Thema Trauer an. Kann gezielt bei der Organisation einer Bestattung unterstützen und berät zur Bestattungsvorsorge. Hier können Mitarbeiter sowohl Wünsche für die eigene Bestattung festlegen, als auch gezielt finanziell mit einer Sterbegeldversicherung vorsorgen. Auf Wunsch gibt es auch gezielte Schulungen für Führungskräfte. Unser Team berät Euch dazu gerne kostenlos und unverbindlich!

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