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Todesfall Checkliste

Was ist im Sterbefall zu tun? Wir haben die wichtigsten Schritte in der Emmora Todesfall-Checkliste zusammengefasst.

  • Direkt nach dem Tod
  • Bestattung und Trauerfeier
  • Nach der Beisetzung

Jetzt die Todesfall Checkliste kostenlos herunterladen!

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Todesfall Checkliste - Das ist in einem Trauerfall zu tun!

Der Tod eines Verwandten kommt oft plötzlich und unerwartet. Was folgt, ist eine große organisatorische und emotionale Herausforderung für Angehörige. Denn bei der Organisation einer Bestattung gibt es einige Pflichten und Fristen, die eingehalten werden müssen und etliche Formalitäten, die für die Beisetzung zu tun sind. Mit der Emmora Todesfall Checkliste geben wir euch einen Überblick, was nach einem Todesfall alles zu erledigen ist!

Das Wichtigste nach einem Todesfall im Überblick

Direkt nach dem Todesfall - Was muss ich tun?

Nahestehende Menschen informieren:

Nun gilt es, die weiteren Schritte im engsten Familienkreis zu besprechen und Aufgaben zu verteilen. Die bevorstehenden To-Dos müssen nicht alleine bewältigt werden. Direkte Angehörige bekommen vom Arbeitgeber Sonderurlaub bei einem Todesfall.

Bestatter auswählen und beauftragen:

Sollte ein Vorsorgevertrag mit einem bestimmten Beerdigungsinstitut bereits vorhanden sein, muss dieses informiert werden. Ansonsten wird ein Bestattungsunternehmen ausgewählt, mit dem die Bestattung geplant wird. Das Bestattungsinstitut sollte innerhalb von 24 bis 36 Stunden nach dem Todesfall kontaktiert werden. Emmora organisiert Bestattungen deutschlandweit und arbeitet dafür mit ausgewählten Partnern vor Ort zusammen.

Ausweise für die Sterbebescheinigung sammeln:

Unterlagen wie Personalausweis, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, usw. werden benötigt, um den Todesfall beim Standesamt zu melden und eine Sterbeurkunde zu beantragen. Wichtig: Die Sterbeurkunde wird beim Standesamt am Sterbeort und nicht am Wohnort beantragt. Hierbei unterstützt in der Regel das Bestattungsunternehmen.

Benötigte Dokumente zur Beantragung der Sterbeurkunde:

Das ist innerhalb von 36 Stunden nach einem Todesfall zu erledigen

Sterbegeld-/Lebensversicherung informieren:

Sollte eine dieser Versicherungen abgeschlossen sein, müssen die Versicherungsunternehmen zeitnah informiert werden, damit die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme gewährleistet wird. Sollte es sich um einen Unfalltod handeln, muss die Unfallversicherung innerhalb von zwei Tagen kontaktiert werden. Wird der Todesfall zu spät gemeldet, könnte die Auszahlung der Unfallversicherung verweigert werden. 

Verträge und Verfügungen:

Hatte die verstorbene Person bereits Vorsorge getroffen, sollten entsprechende Unterlagen eingesehen werden (z.B. Testament, Vorsorgevertrag mit Bestattungsinstitut, Organspende, Bestattungsverfügung, usw.) um danach zu handeln. Ist ein Testament vorhanden, wird es zum Nachlassgericht gebracht. Dieses befindet sich immer im Amtsgericht am Wohnort des Verstorbenen. Im Testament lässt sich auch ersehen, wer die Erben sind, die nach dem Paragraf 1968 des bürgerlichen Gesetzbuch, die Kosten der Bestattung zahlen müssen.

Wohnung versorgen:

Lebte die verstorbene Person alleine, muss entschieden werden, ob die Wohnung weiter genutzt werden soll. Wenn ja, müssen Haustiere oder Pflanzen versorgt und Strom, Gas, Wasser abgestellt werden. Auch bei einem Todesfall greift die Kündigungsfrist. Daher sollte die Kündigung des Mietvertrags frühzeitig eingereicht werden.

Arbeitgeber informieren:

War die verstorbene Person noch in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis, dann sollte der Arbeitgeber oder ggf. auch die Kunden der Verstorbenen zeitnah informiert werden.

Wichtige Aufgaben bis zur Trauerfeier und Bestattung

Bewusst Abschied nehmen:

Jetzt ist die Zeit um bewusst Abschied zu nehmen. Angehörige sollten klar kommunizieren, was Sie bei der Planung der Beisetzung übernehmen wollen und welche Aufgaben Sie an andere abgeben können.

Abstimmungen mit Bestattungsunternehmen:

Planung der Trauerfeier:

Für die Planung der Trauerfeier können Freunde und Familienmitglieder mit einbezogen werden, die eine enge Bindung zu dem Verstorbenen haben. Gemeinsam fällt die Organisation oft leichter. Die persönliche Einbringung in diesen Prozess ist für die Meisten ein wichtiger Teil der Trauerarbeit.

Die Trauerrede:

Die Trauerrede über einen geliebten Menschen hat einen sehr großen Wert für alle Hinterbliebenen und ist oft ein zentraler Bestandteil der Abschiedszeremonie. Oft hält der Pfarrer oder ein anderer Geistlicher diese Rede. Alternativ dazu kann man sich auch für einen freien Trauerredner entscheiden. Ein intensives Vorgespräch zur Gestaltung dieser Abschiedsworte ist empfehlenswert.

Traueranzeigen & Trauerkarte:

Traueranzeigen sind eine sehr traditionelle Art und Weise um über den Tod eines Menschen zu informieren und öffentlich zur Trauerfeier einzuladen. Es können aber auch ausschließlich Trauerkarten versendet werden, um so einen kleineren Kreis zur Beerdigung einzuladen.

Musik:

Die Lieblingsmusik der verstorbenen Person auf CD organisieren oder Live-Musiker für die Trauerfeier engagieren.

Das muss nach einer Bestattung erledigt werden

Verträge prüfen und Kündigen:

Nach der Beisetzung ist Zeit sich einen Überblick über Zahlungsaufträge und Umsätze des Verstorbenen zu verschaffen. Um unnötigen Fortzahlungen zu verhindern, müssen Verträge, Mitgliedschaften, Abos, Strom und Telefon gekündigt werden. Es ist wichtig die auch Konten der verstorbenen Person zu prüfen, denn Erben übernehmen auch die Kreditschulden.

Abmelden bei Versicherungen:

Die verstorbene Person muss auch bei der Krankenkasse und Pflegeversicherung abgemeldet werden und die Krankenversicherungskarte wird zurückgegeben. Vorsicht: Mit dem Tod des Hauptversicherten endet auch die Familienversicherung der Angehörigen. Trotz des geltenden Versicherungsschutzes, sollten Angehörige sich mit ihrer Versicherung abstimmen. Ehepartner haben die Möglichkeit eine Risikolebensversicherung weiterzuführen.   

Klärung von Leistungsansprüchen:

Als Ehepartner stehen eventuell Leistungen zu, z.B. die Witwer-/Witwenrente. Diese muss jedoch erst aktiv bei der Rentenversicherung beantragt werden. Bis über den Antrag entschieden wird, kann man in vielen Fällen das Sterbevierteljahr beanspruchen. Dieses beinhaltet die dreimonatige Fortzahlung der Rente des verstorbenen Partners.

Grabpflege:

Sechs Wochen nach der Beerdigung wird Grabschmuck in Form von Trauerkränzen und Sträußen entfernt. Nun müssen sich Angehörige Gedanken über die Bepflanzung und Pflege des Grabes machen und ggf. einen Gärtner beauftragen.

Digitaler Nachlass:

Wenn es eine Vollmacht gibt, richtet man sich nach ihr und erhält darüber im Idealfall auch Zugang zu den entsprechenden Netzwerken und Internetanbietern. So kann man z.B. das Facebook-Profil in den Gedenkzustand versetzen oder Mail-Accounts löschen. Mehr zum Thema digitaler Nachlass gibt es hier.


Du möchtest für den eigenen Todesfall oder einen bevorstehenden Sterbefall in der Familie vorsorgen? Mit der Vorsorge-Checkliste zum Download haben wir alle wichtigen Punkte zusammengefasst. Für Fragen oder Unterstützung steht Emmora jederzeit zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis
    Das wichtigste im Überblick
    • Direkt nach einem Todesfall
      Innerhalb von 36 Stunden
      • Verträge & Verfügungen
        Aufgaben Trauerfeier und Bestattung
        • Abstimmungen mit Bestattungsunternehmen
        • Planung der Trauerfeier
          Nach der Bestattung
          • Abmelden bei Versicherungen
          • Digitaler Nachlass

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