Tipps für die schwierige Zeit im Trauerfall

Die Zeit zwischen Todesfall und Beerdigung ist schwer. Wir haben ein paar Anregungen gesammelt, die dabei helfen, diese Zeit gut zu überstehen. Was zu beachten ist und welche Kleinigkeiten helfen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die Vorbereitung einer Bestattung ist eine schwere Zeit. Die Trauer und der Schock über den Verlust sitzen tief und lassen nicht nur alltägliche Dinge schwierig erscheinen, sondern auch die Organisation der Beerdigung. Was ist zu tun bei einer Bestattung? Wo gibt es Hilfe? Und wie kann man die schwierige Zeit zwischen Sterbefall und Bestattung überstehen?

Oft steht man erstmalig vor dieser herausfordernden Aufgabe, eine Beisetzung planen zu müssen. Um die Orientierung zu wahren, haben wir ein paar Schritte und Tipps dazu verfasst.

Einen Bestatter wählen

Eine wichtige Begleitperson in der Zeit vor der Beerdigung kann der Bestatter sein. Durch seine Erfahrungskompetenz ist er einer der besten Ansprechpartner, wenn wir Abläufe und Möglichkeiten zur Trauerfeier erfragen, abwägen und gestalten wollen. Daher ist das A und O bei der Wahl des Bestatters auch eine gute Chemie zwischen Angehörigen und dem Bestatter. Oft ist es ein wichtiges Kriterium, dass man jemanden findet, der die eigenen und individuellen Wünsche berücksichtigen und verständnisvoll umsetzen kann. Es gilt hier also neben Professionalität und Erfahrung auch auf das eigene Bauchgefühl zu achten.

Eine Bestattungsart wählen

Geht es um die Art der Bestattung, gibt es mittlerweile weit mehr als nur Sarg oder Urne. Von Seebestattung über Baum- und Naturbestattung ist vieles möglich. Manch ein Verstorbener hat klare Vorstellungen und Wünsche zur Art der Beisetzung zu Lebzeiten schriftlich festgehalten. Wenn dies nicht der Fall war, so können die Hinterbliebenen eine angemessene Bestattungsart wählen, die zum Verstorbenen gepasst hätte.

Wo gibt es Hilfe?

Die Zeit vor der Bestattung ist nicht einfach und so ist es nur gut, wenn man weiß, wer jetzt unterstützen kann. Viele Fragen kommen auf und Vieles ist zu bedenken und zu organisieren. Doch es gibt Hilfe. Für organisatorische Fragen wie auch für das Befinden der Hinterbliebenen.

Der Bestatter begleitet Trauernde in der Zeit vom Todesfall bis hin zur Beerdigung. Er hilft bei allen organisatorischen Dingen hinsichtlich der Bestattung und steht jederzeit mit gutem Rat zur Seite.

Die Kirche bietet durch installierte Seelsorge-Angebote eine Form von Hilfe für Trauernde. Geistliche helfen als seelische Stütze durch diese schwierige Phase und haben stets ein offenes Ohr.

Familie und Freunde sollte man versuchen, mit in die Planung einzubeziehen. Je mehr alle nahestehenden Menschen involviert sind und im Austausche stehen, desto besser versteht man sich auch in Sachen Trauer untereinander.

Für Viele nimmt die Trauer erst nach der Beerdigung eine richtige Form an und wird oft zu einer weiteren, großen Herausforderung.Um mit dieser Trauer zu arbeiten, gibt es bundesweit zahlreiche Angebote und Gruppen. Der Austausch mit anderen Hinterbliebenen macht deutlich, dass es viele Menschen gibt, die sich in dieser schweren Zeit befinden. Ein tiefes Verständnis und auch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit können hilfreiche, begleitende Werkzeuge der Trauerarbeit sein. Wir informieren Sie gerne zu den Möglichkeiten der Trauerbegleitung. Zögern Sie nicht, uns anzurufen oder zu schreiben!

Tipps & Tricks für diese schwierige Zeit

Atemübungen verhelfen zu Klarheit und können dabei unterstützen, uns zu sammeln. Eine ruhige und tiefe Atmung kann zudem auch in Momenten der Angst und Unruhe helfen.

Auch frische Luft kann gut tun. Ob nun durch das offene Fenster oder ein paar Minuten auf dem Balkon. Und warum nicht einen schönen Spaziergang unternehmen? Dies bringt nicht nur frische Luft, sondern auch frische Gedanken und Ablenkung.

Meditation kann ebenfalls eine gute Möglichkeit sein, die Zeit zwischen Todesfall und Bestattung zu begleiten. Die innere Ruhe um eine Meditation zu beginnen fehlt? Dann kann auch das Malen eine gute und ebenfalls beruhigende und meditative Möglichkeit sein. Malen ist Beschäftigung und Meditation in einem.

Neben all dem ist aber auch wichtig, Hilfe anzunehmen. Niemand muss die Zeit der Trauer und das, was organisatorisch mit ihr kommt, alleine durchstehen.

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