Ostern in Corona-Zeiten

Wegen der Corona-Krise ist das Osterfest 2020 ein völlig anderes, als wir es gewohnt sind. Das größte Fest der Christen wird wohl zum ersten Mal mit digitalen Gebeten und Gottesdiensten gefeiert. Für den Trauerredner und ehrenamtlichen Seelsorger Olaf Kaufmann ist das Osterfest trotz der Pandemie "ein Fest der Hoffnung, der Auferstehung, der Freude." Mit Emmora teilt er seine Gedanken zu diesem ganz besonderen Osterfest in Zeiten von Corona.

1. Es wird immer am ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond gefeiert, es fällt niemals aus und kann nicht verschoben werden. Auch dieses Jahr wird Ostern gefeiert, aber wir feiern es anders. Gottesdienste finden im Fernsehen, über YouTube oder parallel über Telefon statt. Jeder der möchte, kann Gottesdienst erleben. Es besteht kein Kontaktverbot zu Jesus Christus.

2. Die Osterbotschaft „Der Herr ist auferstanden“ kann jeder durch seinen persönlichen Glauben, durch die Herzensbeziehung zur Jesus Christus, auch in Wohnzimmeratmosphäre erleben und erwidern „der Herr ist wahrhaftig auferstanden“.

"Ein Fest der Hoffnung, der Auferstehung, der Freude."

3. Das im Ostergottesdienst gemeinsam gesprochene Gebet, das VaterUnser, ist das Verbindende in dieser Zeit, in der kein Heiliges Abendmahl gefeiert werden kann. Und die gemeinsam gesprochene Bitte „dein Reich komme“ macht den Wunsch, die Hoffnung auf die Auferstehung der Christen deutlich. Ein Fest der Freude, auch in widrigen Zeiten.

4. Mir persönlich gibt das Osterfest innere Ruhe und Glaubensgelassenheit in diesen doch schwierigen Tagen.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Osterfest!

Olaf Kaufmann

Trauerredner und ehrenamtlicher Seelsorger in der Neuapostolischen Kirche Hamburg-Harburg

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