Das Thema Erbe wird gesellschaftlich gut und gerne vermieden. Hinter verschlossenen Türen wird nur das Nötigste geklärt und selten wird es angemessen diskutiert. Das ist ein grundsätzlicher Umstand, der verhindert, dass man die Komplexität und Vielschichtigkeit dahinter wirklich begreift. Kirsten Schubert versucht genau das zu verdeutlichen und setzt in ihrem Buch den Fokus auf die Erbschaft im unternehmerischen Kontext.

Das Thema Erbe wird gesellschaftlich gut und gerne vermieden. Hinter verschlossenen Türen wird nur das Nötigste geklärt und selten wird es angemessen diskutiert. Das ist ein grundsätzlicher Umstand, der verhindert, dass man die Komplexität und Vielschichtigkeit dahinter wirklich begreift. Kirsten Schubert versucht genau das zu verdeutlichen und setzt in ihrem Buch den Fokus auf die Erbschaft im unternehmerischen Kontext. Als Mitglied einer großen Unternehmerfamilie musste sie am eigenen Leib erfahren, wie viele Konsequenzen und Probleme auf die Erben niederprasseln, wenn ein Testament nicht bis ins letzte Detail geklärt und besprochen wurden. “Plötzlich und unerwartet - Der steinige Weg der Erben und Unternehmensnachfolger” ist zum Teil biografisch, jedoch viel mehr eine, durch viele drastische Fallbeispiele sehr umfassende Lektüre, rund um das Erbe im Unternehmenskontext. 

Ein Hürdenlauf zwischen Gefühlen und Bürokratie

Kirsten Schubert geht auf alle bürokratischen, wirtschaftlichen aber auch emotionalen Aspekte ein, die bei der Unternehmensnachfolge eine Rolle spielen. Dadurch veranschaulicht sie, was für eine unvorstellbar große Herausforderung es ist dort einen guten Weg für alle Beteiligten zu finden und zu gehen und verdeutlicht gleichzeitig die Notwendigkeit sich dem zu stellen.

Bedeutende Themen und Konfliktpunkte sind u.a.: Frauen in Führungspositionen, emotionale und zwischenmenschliche Spannungsfelder  in Familienunternehmen, vermeintliche Sicherheiten durch das Abtreten der Erbschaftsregelung an Dritte und zu guter Letzt aber eigentlich allem voran: der Respekt gegenüber denen, die bleiben.

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Vorsorge als Frage des Respekts?

Treffend zitiert die Autorin dazu u.a. die Unternehmensberaterin Kirsten Baus: “ Respekt bedeutet die Bereitschaft des Gründers zum Gespräch, … Respekt bedeutet eine frühzeitige Planung der Nachfolge, Respekt bedeutet Transparenz, Respekt bedeutet die Beteiligung derer, die am Ende mit der Situation zurechtkommen müssen”. 

Viele Passagen lesen sich zunächst fast wie ein Krimi, denn die meisten Szenarien in den diversen namhaften Fallbeispielen scheinen absurd und erschütternd. Doch tatsächlich spielten sie sich in den größten Unternehmen, darunter Axel Springer, Bosch und Hexal, direkt hier unter uns ab. Ein spannendes und empfehlenswertes Buch voller Aufklärung, die das Thema Erbschaft definitiv braucht. 

Wer sich zu Lebzeiten um die wichtigen Dinge regelt, entlastet seine Angehörigen auf so vielen Ebenen. Gerne unterstützen wir dich im Rahmen deiner Bestattungsvorsorge auf dem Weg!

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