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Bestattungskosten im Überblick

Mit welchen Ausgaben ist bei einer Bestattung zu rechnen? Alle Informationen zu den einzelnen Kostenpunkten gibt es hier.

  • Kosten der Bestattungsarten
  • Friedhofsgebühren
  • Kosten einer Trauerfeier

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Beerdigungskosten

Die Bestattungskosten setzen sich aus allen notwendigen Ausgaben für eine Bestattung zusammen. In der Regel bestehen diese aus drei Kostenpunkten: Bestatterleistung, Trauerfeier und Friedhofsgebühren. Der Gesamtpreis einer Bestattung kann in Deutschland, vor allem regional, sehr unterschiedlich ausfallen. Für den bestmöglichen Überblick haben wir hier alle wichtigen Punkte für die Kalkulation der Bestattungskosten zusammengetragen.

Übersicht der einzelnen Beerdigungskosten

Wie viel eine Bestattung kostet, hängt maßgeblich von der Bestattungsart, der Ausführung und der Region ab. So ist eine Feuerbestattung in der Regel aufgrund von geringeren Friedhofsgebühren günstiger, als eine klassische Beerdigung im Sarg. Entscheidet man sich für eine Seebestattung, fallen die Kosten für ein Grab weg. Jedoch kann der Wunsch, die Beisetzung zu begleiten, inklusive Trauerfeier auf dem Boot, den Gesamtpreis der Seebestattung schnell auf über 5.000 € treiben. Die ungefähre Preisspanne der einzelnen Kostenpunkte findet sich hier: 

Was sind Bestatterleistungen?

Die Bestatterleistungen bestehen aus sogenannten Eigenleistungen des Bestattungsunternehmens. Das beinhaltet unter anderem die Abholung der verstorbenen Person vom Sterbeort und die einzelnen Überführungen bis hin zum Beisetzungsort. Auch die hygienische Versorgung und das Ankleiden der verstorbenen Person wird vom Bestatter geleistet. Das Bestattungsinstitut ist auch für sämtliche Formalitäten, wie der Beantragung der Sterbeurkunde, zuständig. Im Schnitt betragen die Bestatterleistungen etwa 2.000 €. Eine weitere wichtige Aufgabe des Bestatters ist die Organisation der Trauerfeier. Er vermittelt Floristen, Trauerredner und Musiker für die Abschiedszeremonie, diese Kosten zählen in der Regel jedoch nicht zu den Eigenleistungen des Bestatters. 

Die Kosten einer Trauerfeier

Wird die Trauerfeier gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen organisiert, geht der Bestatter bei externen Dienstleistern, wie dem Floristen in Vorleistung und übermittelt die Rechnung an den Kunden weiter. Auch die Kosten der Trauerfeier sind sehr variabel und können unterschiedlich hoch ausfallen. Opulente Blumengestecke und Trauerkränze sind kostenintensiver, als schlichte Blumensträuße. Soll bei der Trauerfeier Musik vom Band laufen oder ein Musiker live performen? Ist der Leichenschmaus im kleinen Kreis zu Hause geplant oder mit à la carte Menü im Lieblingsrestaurant? Grundsätzlich gilt, bei der Trauerfeier ist alles erlaubt, was die verstorbene Person sich gewünscht hat. Der Fantasie bei der Abschiedszeremonie sind keine Grenzen gesetzt. Ein Weg um Kosten bei der Bestattung zu sparen ist keine Trauerfeier zu organisieren. Wir empfehlen jedoch, selbst bei einem kleinen Bestattungsbudget, eine Abschiedszeremonie zu ermöglichen. Denn die Abschiednahme ist ein wichtiger Schritt in der Trauerarbeit. 

Friedhofsgebühren und Grabkosten

Der Dritte Kostenpunkt einer Bestattung sind die Friedhofsgebühren, die nicht zu unterschätzen sind. Sie beinhalten die Beisetzungsgebühren und die Grabkosten. Die Grabkosten sind abhängig von der gewählten Grabart und beinhalten die Nutzung der Grabstätte für eine festgesetzte Ruhezeit von etwa 15 bis 25 Jahren. Die Beisetzungsgebühr deckt die Bereitstellung der Grabfläche ab, sowie die Aushebung und Schließung des Grabes nach der Beisetzung. Die Gebührenhöhe wird von den einzelnen Friedhofsträgern individuell festgesetzt und kann sich regional enorm unterscheiden. So kann ein anonymes Grab in Hamburg ca. 1.000 € kosten, während ein anonymes Grab in Berlin schon ab etwa 400 € zu kaufen ist.

Kosten der einzelnen Bestattungsarten

Die Wahl der Bestattungsart kann einen großen Einfluss auf die Gesamtkosten einer Bestattung haben. Die Kosten für einen Sarg bei einer klassischen Erdbestattung sind um einige hundert bis tausend Euro höher, als für eine Urne bei einer Feuerbestattung. Auch die Grabkosten sind bei einer Sargbeisetzung teurer, als bei einer Urnenbeisetzung aufgrund der größeren Nutzungsfläche. Bei einer Baumbestattung fallen die Grabkosten komplett weg, jedoch kann der Preis für einen kompletten Baum als Grabplatz bis zu 7.000 € betragen. 

Bestattungspflicht und Kostentragungspflicht

Zu unterscheiden ist zwischen der Bestattungspflicht und der Kostentragungspflicht. Bestattungspflichtig sind in der Regel die nächsten Angehörigen der verstorbenen Person, wie Ehepartner, Kinder oder Eltern. Die Bestattungspflicht in Deutschland ist in jedem Bundesland in den Bestattungsgesetzen geregelt. Normalerweise sind die bestattungspflichtigen Angehörigen auch für die Begleichung der Bestattungskosten zuständig. Hat die verstorbene Person jedoch Geld an eine andere Person, als den Bestattungspflichtigen vererbt, muss der im Testament festgelegte Erbe für die Kosten der Bestattung aufkommen. Dies ist im Paragrafen § 1968 des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) wie folgt geregelt: „Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung des Erblassers.“. Kann jedoch weder der Erbe noch die kostentragungspflichtige Person, die Rechnungen für die Bestattung begleichen, gibt es die Möglichkeit eine Kostenübernahme beim Sozialamt zu beantragen. 

Übernahme der Bestattungskosten durch das Sozialamt

Eine Kostenübernahme für die Bestattung kann beim zuständigen Sozialamt im Sterbeort beantragt werden. Den Antrag für die Kostenübernahme können nur die bestattungspflichtigen Angehörigen stellen. Grundsätzlich werden daraufhin immer die Vermögenswerte der Erben überprüft. Denn, ist genug Erbe vorhanden um die Bestattung zu finanzieren, übernimmt das Sozialamt keine Kosten. Eine Kostenübernahme durch das Amt ist nur möglich, wenn der Erbe selber Sozialhilfeempfänger ist oder das Erbe nicht ausreicht, um eine Bestattung zu bezahlen. Sollte die verstorbene Person eine Bestattungsvorsorge z. B. in Form einer Sterbegeldversicherung abgeschlossen haben, kann die Hilfe vom Amt ebenfalls nicht in Anspruch genommen werden. Die Antragsteller müssen nicht nur Nachweise über die eigenen Einkünfte und finanziellen Belastungen einreichen, sondern auch den Erbschein, Personaldokumente und Mietkosten offenlegen. Ob eine Sozialbestattung für dich infrage kommt, kannst du hier prüfen. 

Wo lassen sich Kosten bei einer Bestattung sparen?

Bei einer Urnenbeisetzung muss es nicht immer einen Grabstein geben, denn die Kosten für einen Grabstein können schnell bei 2.000 € - 5.000 € liegen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einer halbanonymen Bestattung. Hier wird die Urne auf auf einer Rasenfläche beigesetzt. Die Grabstelle ist nicht direkt gekennzeichnet, jedoch gibt es eine zentrale Gedenktafel, auf der alle Namen der Verstorbenen, die auf der Rasenfläche beigesetzt wurden, zu lesen sind. Auch bei der Trauerfeier lassen sich einige Kosten sparen. So kann die Trauerrede von einem Angehörigen gehalten werden, anstatt von einem professionellen Trauerredner. Auch der Blumenschmuck für die Beisetzung muss nicht vom Profi sein, schöne Trauersträuße lassen sich ebenfalls selbst binden. Weitere Tipps um eine würdevolle Bestattung trotz kleinem Budget zu organisieren findest du hier.

Sterbegeldversicherung

Bereits zu Lebzeiten finanziell für die Bestattung zu sorgen? Das ist zum Beispiel mit einer Sterbegeldversicherung möglich. Mehr Informationen zu den Vorteilen einer Sterbegeldversicherung gibt es hier

Inhaltsverzeichnis
    Bestattungskosten
      Bestattungskosten Übersicht
      • Bestatterleistungen
      • Trauerfeier
      • Friedhofsgebühren
        Kosten Bestattungsarten
          Kostentragungspflicht
            Sozialbestattung
              Kosten bei Bestattung sparen
                Sterbegeldversicherung

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