Erdbestattung -
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Vorteile der Erdbestattung

Grabplatz vorhanden
Es gibt für Angehörige einen festen Platz der Trauer, wodurch der Trauerprozess unterstützt werden kann.
Individuelle Grabpflege
Die Grabpflege und Gestaltung des Grabsteins kann sehr individuell und persönlich gestaltet werden.
Erhalt des Leichnams
Für viele die natürlichste Beisetzungsform, da der Körper wieder in die Erde gegeben wird.
So funktioniert es

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Erdbestattung - alles auf einen Blick

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1. Die Erdbestattung

Die Erdbestattung ist die traditionellste und älteste Bestattungsform in Deutschland. Doch sie macht heutzutage nur noch gut ein Drittel aller Bestattungen aus. Bei der klassischen Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg auf dem Friedhof beigesetzt. Die meisten Grabstellen werden für mindestens zwanzig Jahre vergeben. In dieser Zeit liegt der Sarg etwa 2 m Meter unter der Erde, bis die verstorbene Person ganz natürlich in den Kreislauf der Natur übergegangen ist. Für den Sarg werden daher zersetzbare Materialien verwendet, um die Natur weitestgehend unberührt zu belassen.

2. Kosten der Erdbestattung

Die Kosten einer Erdbestattung setzen sich aus den Bestatterleistungen, den Friedhofsgebühren und der Trauerfeier zusammen. Friedhofsgebühren unterteilen sich in Grab- und Beisetzungsgebühren. 

Bestatterleistungen (inklusive):Preis ab € 1.900
Abholung & Überführung ab € 300
Versorgung des Verstorbenenab € 200
Erledigung aller Formalitätenab € 200
Sarg mit Ausstattung ab € 900
Kühlraumgebührenab € 300

Friedhofskosten machen den zweiten Großteil der Bestattung aus. Sie sind unterteilt in Grab- und Beisetzungsgebühren. Diese variieren je nach Grabart und Friedhof und sind regional unterschiedlich.

FriedhofsgebührenPreis
Grabstätte ab € 700
Beisetzungsgebühr ab € 600

Die Kosten für eine Trauerfeier sind individuell und hängen von der Anzahl der Gäste, von der Art der Bewirtung und Ausgestaltung der Feier ab. Dazu zählen u.a. Musikalische Begleitung, Trauerrede und Blumen.

Zusätzliche Leistungen (optional)Preis
Sarg in gehobener Ausführung aus Edelholz ab € 2.500
Trauerrede ab € 350
Musikalische Begleitung ab € 200
Floristik (Blumensträuße, Blumengestecke, Kränze) ab €150
Traueranzeige ab € 60
Grabstein ab € 1.200
Grabpflege ab € 250 pro Jahr

Du kannst auch zur Vorsorge eine Bestattung planen.

3. Vor- und Nachteile

Vorteile einer Erdbestattung

  • Bei einer klassischen Erdbestattung gibt es für Angehörige immer einen festen Platz der Trauer. Hinterbliebene können die Grabstelle so oft sie möchten besuchen und dem Verstorbenen gedenken.

  • Eine Erdbestattung kann den Trauerprozess der Angehörigen vereinfachen, da der Verstorbene bewusst im Sarg wahrgenommen wird. Das hilft, den Verlust zu realisieren.

  • Für Viele ist die Erdbestattung die natürlichste Beisetzungsform, da der Körper des Verstorbenen in der Erde liegend, den Kreislauf des Lebens schließt.

  • Die Grabpflege und Gestaltung des Grabsteins kann sehr individuell und persönlich sein.

Nachteile einer Erdbestattung

  • Die Erdbestattung gehört nach wie vor zu den teuersten Bestattungsarten. Das liegt an den recht hohen Grabgebühren, den Kosten für Sarg, Grabpflege und ggf. einer Verlängerung der Ruhezeit.

  • Eine Beerdigung im Sarg muss immer auf dem Friedhof stattfinden. Daher gibt es bei der Erdbestattung, im Vergleich zu Feuerbestattung, keine Auswahlmöglichkeiten bei den Beisetzungsformen. 

4. Fristen und Friedhofszwang

Welche Fristen müssen bei der Erdbestattung eingehalten werden?

Die gesetzlichen Fristen, die es nach einem Todesfall zu beachten gibt, variieren von Bundesland zu Bundesland. Im Schnitt muss die Beerdigung innerhalb von vier bis zehn Tagen erfolgen, frühestens aber 48 Stunden nach der Feststellung des Todes. Dies kann oft zu einem gewissen Zeitdruck bei Hinterbliebenen führen, die Bestattung und Trauerfeier schnell zu organisieren. Emmora empfiehlt trotz der Fristen die Ruhe zu bewahren, sich zu informieren und beraten zu lassen, anstatt unter Zeitdruck überstürzte Entscheidungen zu treffen. Sonst besteht das Risiko, dass neben dem organisatorischen und emotionalen Stress, unnötig hohe Kosten für die Bestattung entstehen.

Friedhofszwang

Neben den gesetzlichen Fristen gilt es die Friedhofspflicht zu beachten. Das heißt, dass jede Sargbestattung auf einem Friedhof erfolgen muss und es herrscht eine Sargpflicht bei Erdbestattungen. In vielen Bundesländern gibt es allerdings inzwischen Ausnahmen. So etwa bei muslimischen Friedhöfen, bei denen der Verstorbene in ein Tuch gewickelt beigesetzt wird. Auf Friedhöfen gibt es darüber hinaus sogenannte Mindestruhezeiten. Diese bestimmen, wie lange die Gräber bestehen bleiben. Im Schnitt beträgt die Ruhezeit zwanzig Jahre.

5. Ablauf einer Erdbestattung

Abholung

Ist der Verstorbene zu Hause gestorben muss zunächst ein Arzt gerufen werden, der den Tod feststellt und einen Totenschein ausstellt. Dieser ist für die Bestattung dringend notwendig, denn nur mit einem Totenschein kann die Sterbeurkunde beantragt werden. In den Bestatterleistungen ist die Organisation dieser Formalitäten in der Regel inklusive. Der Verstorbene wird im nächsten Schritt vom Bestattungsunternehmen abgeholt und in den Räumen des Bestatters aufbewahrt und versorgt. Der Leichnam wird sorgfältig hygienisch versorgt - gewaschen, frisiert und angezogen. Auf Wunsch kann der Verstorbene besonders angekleidet werden - die Kleidung kann von Angehörigen ausgewählt werden.

Abschiednahme

Bei der Tradition des Totenbetts kann der Verstorbene noch bis zu zwei Tage im eigenen Zuhause aufgebahrt werden, so dass Freunde und Verwandte sich in Ruhe verabschieden können. Den Verstorbenen noch ein letztes Mal zu sehen und sich zu verabschieden, ist ein wichtiger Schritt im Trauerprozess.  Viele Bestattungsunternehmen bieten daher auch an, sich am offenen Sarg von dem Verstorbenen zu verabschieden. 

Die Trauerfeier

Die Trauerfeier findet bei der klassischen Erdbestattung traditionell in einer Kirche, der Friedhofskapelle oder direkt am Grab statt. Meist gibt es eine persönliche Trauerrede, entweder von einem professionellen Trauerredner, Pfarrer oder Angehörigen. Die Trauerfeier kann individuell gestaltet werden. So gibt es die Möglichkeit für musikalische Begleitung - in der Kirche zum Beispiel durch ein Orgelspiel. Es können aber auch Sänger, Gitarristen oder andere Musiker für die musikalische Untermalung eingebunden werden. Dabei ist jede Musikrichtung möglich. Wichtig ist nur, was dem Verstorbenen gefallen hätte, was zu seiner Persönlichkeit passt oder was er sich schon explizit zu Lebzeiten gewünscht hat. Bei der klassischen Trauerfeier steht meist ein Foto des Verstorbenen neben dem Sarg, umgeben von bunten Blumenkränzen, Gestecken und Sträußen. Diese werden in der Regel nach der Beerdigung zum schmücken der Grabstätte verwendet. Weitere Informationen zur Trauerfeier findest Du hier.

Beerdigung

Nach der Trauerfeier tragen Sargträger, dies können auch Angehörige sein, den Sarg zu einem Bahrwagen, der den Sarg zur Grabstelle bringt, dicht gefolgt von den engsten Angehörigen und der restlichen Trauergemeinschaft. An der Grabstelle versammelt, wird der Sarg vorsichtig in die Erde hinab gelassen. In diesem Moment gibt es oft ein letztes Gebet oder Rede vom Pfarrer oder Trauerredner. Anschließend werfen die Trauergäste nach und nach Blumen und Sand in das Grab. Danach wird die Grabstelle von Mitarbeitern des Friedhofs verschlossen und mit den Kränzen der Trauerfeier dekoriert.

6. Grabarten

Bei der Erdbestattung gibt es eine Reihe unterschiedlicher Grabarten. Die Gräber für eine klassische Beerdigung mit Sarg sind im Vergleich zu Urnengräbern wesentlich teurer, da das Ausheben der Grabstelle aufgrund ihres Umfangs aufwendiger ist. Die Ruhezeiten für Einzel- oder Doppelgrabstellen liegen im Schnitt bei zwanzig Jahren. Diese können regional unterschiedlich sein, sind aber in der Friedhofs- und Gebührenordnung des gewählten Friedhofs nachzulesen. Bei Särgen gibt es eine große Auswahl an Modellen, Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten. Kostengünstige Särge bestehen meist aus Kiefer- oder Fichtenholz. Mit aufsteigendem Budget gibt es auch edle Ausführungen aus Mahagoni oder Kirschholz. Im Bestatterhandwerk gibt es auch Anbieter die personalisierte Designs anbieten. Der Fantasie sind dabei oft keine Grenzen gesetzt. Eine weitere Möglichkeit ist, die Angehörigen in die Gestaltung mit einzubeziehen, in dem sie den Sarg bemalen und schmücken. Nur die biologische Abbaubarkeit der verwendeten Materialien muss gewährleistet sein. Ausnahmen bilden kleinere Elemente wie die Griffe oder der Sargverschluss. Zu einem Sarg gehört auch die Innenausstattung aus Polster, Decken und Kissen. Auch hier können individuelle Wünsche für Materialien und Farben berücksichtigt werden.

Wahlgrab

Wahlgräber können bereits zu Lebzeiten ausgewählt werden. Ort und Größe der Grabstelle lassen sich persönlich bestimmen. Ein weiterer Vorteil sind die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten der Grabbepflanzung und des Grabsteins. Wahlgräber können auch als Doppel- oder Familiengräber erworben werden. So können Ehepartner und weitere nahe Familienmitglieder ihre letzte Ruhe gemeinsam finden. Die Ruhefrist von mindestens zwanzig Jahren lässt sich auf Wunsch der Angehörigen bei Wahlgräbern verlängern.

Reihengrab

Das Reihengrab ist kostengünstiger, als ein Wahlgrab, hat dafür aber auch weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Ort und Stelle werden der Reihe nach vergeben. Einfluss haben Angehörige darauf nicht. Die Grabbepflanzung muss sich ebenfalls nach den Verordnungen des Friedhofs richten. Doppel- und Familiengräber sind nicht möglich und auch die Ruhezeit lässt sich nicht verlängern. Sobald die Ruhezeit abgelaufen ist, wird die Grabstelle neu vergeben und frisch ausgehoben für ein neues Grab.

Wiesengrab

Bei einem Wiesengrab gibt es keinerlei Möglichkeit für eine individuelle Gestaltung der Grabstelle durch Grabstein oder Pflanzen. Auf Friedhöfen befindet sich das Grab auf weitläufigen Rasenflächen. Zur Kennzeichnung der Grabstelle wird eine schlichte Grabplatte auf den Rasen gelegt. Diese Grabform eignet sich für Verstorbene, die keine Angehörigen haben, die sich um das Grab kümmern können. Das Wiesengrab kann auch für anonyme Bestattungen verwendet werden. In diesem Fall wird auf eine Grabplatte verzichtet.

Mausoluem

Die Bestattung in einem Mausoleum ist auf deutschen Friedhöfen selten geworden. Früher waren sie vor allem für Adlige und wohlhabende Familien angedacht. Ein Mausoleum hat in der Regel die Form eines kleinen Hauses. Unter dem Grabmal befindet sich meist eine Gruft, in der die Familienmitglieder beigesetzt werden. Heutzutage gibt es auf vielen Friedhöfen die Möglichkeit alte, nicht mehr gepflegte Mausoleen zu renovieren oder ein neues Mausoleum zu errichten, was jedoch ein gewisses Budget erfordert.

7. Grabpflege

Um die Grabpflege können sich sowohl Angehörige kümmern, als auch die Friedhofsgärtnerei beauftragt werden. Der Aufwand für die Pflege hängt dabei maßgeblich von der Grabart ab. So sind Familiengräber weitaus pflegeintensiver, als einfache Reihengräber, da sie eine größere Fläche für die Bepflanzung haben. Die Bepflanzung selbst kann individuell gestaltet werden. Zum Beispiel können Blumen gemäß der Jahreszeit ausgetauscht werden. Auch das Pflanzen eines kleinen Rosenstocks oder Lavendelbusch ist durchaus möglich.

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